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04.10.2020, 13:32 Uhr
Felix Wohlfahrt (35) Spitzenkandidat der Lauterbacher CDU – Erfolgreiche Fünf-Jahres-Bilanz - Lob für Bürgermeister Vollmöller
Mitgliederversammlung beschließt Kommunalwahlliste
LAUTERBACH. Mit einem Spitzenteam aus sechs Personen - drei Männer, drei Frauen – startet die Lauterbacher CDU in den Kommunalwahlkampf im März 2021. Bei ihrer Mitgliederversammlung mit Aufstellung der Kandidatenliste im Bürgerhaus Heblos verabschiedeten die Unions-Mitglieder eine 48köpfige Liste, auf der unter den ersten 20 Personen rund ein Drittel Frauen sind, berichtete Gunther Sachs, der Sprecher des siebenköpfigen Wahlvorbereitungsausschusses. Darüber hinaus bestehe ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Bewerbern aus der Kernstadt sowie den Ortsteilen. Er stellte die letztlich verabschiedete Vorschlagsliste mit den Bildern der Kandidaten, deren Lebens- und Berufserfahrung und ihr gesellschaftliches Engagement heraus. Sachs erläuterte, dass bei den ersten sechs Plätzen die gesetzliche Wunschvorstellung, bei der Aufstellung nach Möglichkeit Frauen und Männer gleichermaßen zu berücksichtigen erfüllt werden konnte.
Das Spitzenteam der Lauterbacher CDU zur Kommunalwahl (von links): Felix Wohlfahrt, Patricia Hammerl-Schönhals, Gunther Sachs, Jennifer Gießler, Holger Marx und Marlene Aschenbach.
Zuvor begrüßte Stadtverbandsvorsitzender Uwe Meyer den CDU-Kreisvorsitzenden und Ersten Kreisbeigeordneten des Vogelsbergkreises, Dr. Jens Mischak, der in seinem Redebeitrag auf die aktuelle Lage der Corona-Pandemie im Kreisgebiet einging. In den vergangenen Monaten hätten, betonte Mischak, die vielen betroffenen Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegewesen sowie im Gesundheitsamt und den Ordnungsämtern in den Kommunen eine wichtige und hervorragende Arbeit geleistet. Mischak stellte ebenfalls die Leistungen der Lauterbacher Kommunalpolitik mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller an der Spitze heraus. Die gelungene Sanierung der Adolf-Spieß-Halle mit großer Bundesförderung oder auch die Ansiedlung und der Erhalt bedeutender Landesbehörden wie der Zentralen Grunderwerbssteuerstelle der Landesfinanzverwaltung in der Schillerstraße und der Neubau der Außenstelle der Bodenmanagementbehörde auf dem „Eisteichgelände“ in der Fuldaer Straße sei auch ein Verdienst des rührigen Bürgermeisters. Vollmöller habe ein Näschen für finanzielle Zuschüsse von Bund und Land, so dass auch die Stadtkasse bis vor Corona in gutem Zustand war. In der programmatischen Rede des CDU-Fraktionsvorsitzenden Felix Wohlfahrt ging es um das in den letzten fünf Jahren für die Vogelsberger Kreisstadt Erreichte und den Blick in die Zukunft Lauterbachs. Die gelungene Sanierung des Rathauses als großem Projekt, wie auch die weitere Gestaltung der Innenstadt etwa mit der Restaurierung der vielgelobten „Porttreppe“ am Ankerturm oder die angestoßenen Maßnahmen des Neubaugebietes „Kleinfeldchen“ oberhalb der Spessartstraße und die geplante Kindertagesstätte beim Freizeitzentrum Steinigsgrund seien Ausdruck solider und zukunftsorientierter Kommunalpolitik, stellte Wohlfahrt heraus. Die neuaufgestellte Wirtschaftsförderung und das verbessert organisierte Stadtmarketing habe sich vor allem in der Corona-beschränkten Zeit positiv bemerkbar gemacht, betont der CDU-Fraktionschef. Als Fazit könne man festhalten, dass in den letzten fünf Jahren in Lauterbach und seinen Stadtteilen, auch mit Geld aus Berlin und Wiesbaden, dank ordentlicher und kluger finanzpolitischer Linie viel habe erreicht werden können. Dazu trage auch der sachliche Stil in der Stadtverordnetenversammlung bei, der zu dem guten Ansehen der Stadt beigetragen habe, resümiert der CDU-Fraktionsvorsitzende. In der Diskussion um das derzeit aufzustellende CDU-Kommunalwahlprogramm für den 14. März nannte Wohlfahrt die weitere Steigerung des Tagestourismus auch mit einem stadtnahen Wohnmobilstellplatz, die Anpassung bei den Stadtbusrouten oder auch die Konzeption einer Lade-Infrastruktur für Elektroautos. Nachdem durch den Ankauf des Vorplatzes am Nordbahnhof eine wichtige Hürde für die Neugestaltung genommen wurde, müsse nun als großes Zukunftsprojekt mit den beantragten öffentlichen Zuschüssen mit oder ohne Bahnhofsgebäude, wie der Fraktionsvorsitzende unterstrich, das Bahnhofsareal neu geordnet werden. Dabei müssten auch ungenutzte Gewerbeflächen aufgegeben und neue Wohn- oder Mischgebiete und zusätzliche Gewerbeflächen entlang der geplanten Ortsumgehung der B 254 entstehen. Unter Wahlleitung von Rathauschef Rainer-Hans Vollmöller, der am 1. November als einziger Bewerber bei der Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt antritt, wählte die Mitgliederversammlung die Kandidatenliste für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung am 14. März 2021. Spitzenkandidat ist der 35jährige Diplom-Betriebswirt Felix Wohlfahrt aus Heblos. Er ist seit 2016 CDU-Fraktionsvorsitzender in der Vogelsberger Kreisstadt und gehört dem Stadtparlament seit 2011 an. Ihm folgen auf der Liste Stadträtin Patricia Hammerl-Schönhals (Allmenrod), der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Gunther Sachs, JU-Kreisvorsitzende Jennifer Gießler, der stellv. Fraktionsvorsitzende Holger Marx sowie Stadtverordnetenvorsteherin Marlene Aschenbach. Neu unter den ersten Bewerbern auf Platz acht und der jüngste Bewerber im Spitzenteam ist der Rechtspflegeranwärter Joshua Östreich (Wernges) mit 20 Jahren. Weitere neue Gesichter neben bisherigen Mandatsträgern sind Sabrina Wiegand, Andrea Gießler (Rudlos), Julian Zintel (Heblos), Pascal Paepke, Gesine Schönhals (Allmenrod), Bettina Giller sowie der 18jährige Fynn Mirschel, die zum Teil als parteilose Bewerber unter den ersten 30 CDU-Listenplätzen für das Stadtparlament kandidieren.