CDU Kreisverband Vogelsberg

KPV: KPV schult in Seminar frisch gewählte Gemeindevertreter

Bei der jüngsten Kommunalwahl errangen deutlich mehr Bewerber ein kommunales Mandat für die CDU in Ortsbeiräten, Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen als erwartet.

Schulten bei der KPV der CDU nach der Kommunalwahl Gemeindevertreter und Stadtverordnete: Kreisvorsitzender Dietmar Krist (vorne links) und Landesvorsitzender Stephan Paule (vorne rechts)Schulten bei der KPV der CDU nach der Kommunalwahl Gemeindevertreter und Stadtverordnete: Kreisvorsitzender Dietmar Krist (vorne links) und Landesvorsitzender Stephan Paule (vorne rechts)

Daher führte die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU im Vogelsbergkreis ein weiteres Einführungsseminar für ehrenamtliche Kommunalpolitiker durch. Der Einladung des KPV-Kreisvorsitzenden, Bürgermeister Dietmar Krist (Antrifttal) folgten rund 50 Teilnehmer in das Restaurant „La Piazzetta“ in Lauterbach. „Ob frisch gewählt oder bereits erfahren – für die vielfältigen Aufgaben in Fraktion, Ausschüssen und Kommunalparlament braucht man eine solide Grundlage“, erläutert Dietmar Krist, der zur Arbeit der Fraktionen referierte. Zuvor gab Dipl.- Verwaltungswirt (FH) Michael Apel aus Lauterbach einen Überblick über die rechtliche Einordnung und Aufgabenverteilung innerhalb der kommunalen Selbstverwaltung. Dabei wurde auf die besonderen Wahlverfahren bei mehreren ehrenamtlichen Stellen durch die Listenwahl hingewiesen, besondere Nachrückregelungen bei dieser Verhältniswahl sowie die daraus folgende Besetzung des Ersten Beigeordneten als Abwesenheitsvertreters der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters.

Im Mittelpunkt des Seminars stand jedoch die konstituierende Sitzung der Vertretungsorgane, die in den Städten und Gemeinden ausnahmslos bis Ende April stattfinden müssen, sowie die Besetzung der kommunalen Gremien. „Besonders direkt nach einer Wahl werden wichtige personelle Entscheidungen getroffen, die die Arbeitsfähigkeit und den Erfolg einer Fraktion maßgeblich beeinflussen“, führt KPV-Landesvorsitzender und Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule aus. Er betont, dass diese Wahlen und Beschlüsse dann auch maßgeblich die politische Arbeit der kommenden fünf Jahre bestimmen. Anhand von vielen Beispielen wurden in dem praxisorientierten Seminar wichtige Einblicke gegeben, wie die Arbeitsfähigkeit der Gremien optimiert werden kann. Dies gelte auch für die Gemeinden, wie Grebenhain, Herbstein, Schlitz und Alsfeld, bei denen die Christdemokraten die absolute Mehrheit der Sitze erreicht haben. Wichtige Anregungen für die Arbeit im Kreistag und den Gemeindevertretungen gab auch Hessens Umweltstaatssekretär Michael Ruhl aus Herbstein, der dort als Listenführer erstmals seit Jahrzehnten die absolute Mehrheit für die Union errang. Mit ihm und den anwesenden Bürgermeistern folgte noch ein reger Austausch über konkrete Fragen und praktische Anregungen für die eigene Arbeit